Palladium – Darum stehen die Chancen für langfristige Anleger besonders gut

Palladium – Darum stehen die Chancen für langfristige Anleger besonders gut

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Edelmetalle wie Gold und Silber gehören nicht zuletzt aufgrund ihrer historischen Bedeutung und Wertentwicklung in jedes Anlageportfolio. Die wenigsten Anleger haben dabei jedoch Palladium auf dem Schirm. Dabei ist das Weißmetall in seiner Doppelfunktion als Anlage- und Industriemetall heute so gefragt wie nie. Das birgt auch in Zukunft enorme Chancen für eine attraktive Rendite.

Palladium ist schon jetzt von enormer Bedeutung

Palladium hat einige einzigartige Eigenschaften, die es für die Industrie so wertvoll machen. Als leichtestes Element der Platingruppe zeichnet es sich durch einen niedrigen Schmelzpunkt und eine hohe Reaktionsfreudigkeit aus. Darüber hinaus kann es bei Raumtemperatur das bis zu 3000-fache seines eigenen Volumens an Wasserstoff binden. 

Das eröffnet in der Wirtschaft und Industrie etliche Verwendungsmöglichkeiten. 

Darunter nicht nur die Herstellung von Weißgold für die Schmuckindustrie, sondern auch die Produktion von Zahnersatz, medizinischen Instrumenten und Feinstfolien. Am interessantesten dürfte jedoch die Verwendbarkeit mit Fahrzeug- und Luftfahrzeugbau sowie im Bereich der Nano-Technologie und dem digitalen Kommunikationsweisen sein. 

Hier dient Palladium u.a. als Bestandteil von Katalysatoren, als Kontaktwerkstoff in Kommunikationsanlagen, als Ersatz für Gold in der Elektroindustrie oder als Elektrodenwerkstoff für Zündkerzen in der Luft- und Raumfahrttechnik.

Warum Palladium dank Wasserstoff eine goldene Zukunft hat

Beinahe noch bedeutender sind die Verwendungsoptionen in Rahmen von Schlüsseltechnologien der Zukunft. Aktuell fließt viel Geld in die Erforschung der Wasserstofftechnologie u.a. für die nachhaltige Energiegewinnung. Auch hier besitzt Palladium enormes Potenzial, da es zur Reinigung von Wasserstoff eingesetzt werden kann. Zumal die Wasserstofftechnologie derzeit noch in den Kinderschuhen steckt, wird sich der Bedarf an Palladium in absehbarer Zeit höchstwahrscheinlich nochmals deutlich steigern. Eine ideale Gelegenheit also für risikobewusste und chancenorientierte Anleger. 

Hybridfahrzeuge spielen Palladiumwert in die Karten

Neben der Wasserstofftechnik spielt auch die Umstellung von reinen Verbrennerflotten auf Hybrid- und Elektroflotten eine tragende Rolle für das Zukunftspotenzial des Edelmetalls. Klassische Verbrennerfahrzeuge werden aus rationalen Gründen auch in Zukunft so schnell nicht verschwinden. Sei es wegen den Nachteilen reiner E-Mobilität in diversen Bereichen oder eben durch die Substitution fossiler Brennstoffe durch effiziente und umweltfreundliche E-Fuels. 

Analysten erwarten hier insbesondere bis 2025 einen deutlichen Anstieg des Verkaufs von Hybridfahrzeugen. Hierrunter vor allem schwerere Fahrzeuge wie SUVs, die eine erhöhte Katalysatorleistung benötigen. Das unter anderem auch, weil die Abgasnormen immer strenger werden. Dieser steigende Bedarf wird Analysten zur Folge einen Mehrbedarf von 10 bis 15 Prozent an Palladium mit sich bringen. Vor dem Hintergrund weltweit steigender SUV-Verkaufszahlen, ist die Chance für langfristig orientierte Anleger attraktiv.

Warum der Einstieg gerade jetzt günstig ist

Bedingt durch die rosigen Zukunftserwartungen ist der Palladiumpreis in den vergangenen Jahren durch die Decke gegangen. Von weit unter 1.000 US-Dollar pro Feinunze kletterte das Weißmetall an der Börse auf einen Rekordwert von über 3.000 US-Dollar. Seither haben mehrere Entwicklungen zur einem Kurseinbruch geführt. 

Mittlerweile ist der Kurs u.a. durch die corona-bedingten Fertigungsprobleme in der Automobilindustrie um gut ein Drittel auf knapp 1.900 US-Dollar eingebrochen. Kein Wunder, immerhin ist rund ein Fünftel der industriellen Nachfrage weggebrochen. Verstärkt wurde der Kurseinbruch durch ETF-Investoren, die parallel zum fallenden Kurs den Gegenwert von rund 36.000 Feinunzen aus den Papieren abgezogen haben. 

Da sich der Preis nun auf diesem Niveau stabilisiert, stehen die Chancen für langfristige Investoren gut, zumal die jährliche Minenproduktion nur marginal zulegen wird. Gleichzeitig trifft diese jedoch in Zukunft auf eine steigende Nachfrage. Entsprechende chancenreich ist die Kaufgelegenheit.

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