Gold – die altbewährte und einfachste Geldanlage der Welt

Gold – die altbewährte und einfachste Geldanlage der Welt

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Die Aktienmärkte befinden sich auf oder nahe der Allzeithochs, das Gespenst der Inflation ist zurück und die Aussicht auf die Stabilität des Geldsystems ist im besten Fall fraglich. Nicht wenige Menschen suchen in einer solchen Situation wie heute nach Vermögenswerten, die weniger eine spektakuläre Rendite, sondern vor allem verlässliche Sicherheit bieten, dass nicht ein Großteil des eingesetzten Kapitals verloren geht. Heute wie schon seit Jahrtausenden kann Gold diese Rolle des Wertankers in idealer Weise übernehmen. 

Gold – das ideale Geld

Gold hat über die Zeiten immer wieder und in allen Weltregionen die Rolle des Geldes übernommen. Das ist kein Zufall, denn das Edelmetall erfüllt die drei wichtigsten Geldfunktionen als Zahlungsmittel, Verrechnungseinheit und Wertspeicher. Es zeichnet sich darüber hinaus durch eine besonders hohe Wertdichte aus. Ein 400-Unzen-Barren hat etwa die Größe eines Tetra Paks mit 1,5 Litern Fassungsvermögen und entspricht dem Wert eines Einfamilienhauses. Hier ist Gold auch dem anderen traditionell monetär genutzten Edelmetall Silber noch einmal überlegen. 

Die langfristige Wertstabilität des Goldes

Es stimmt. Wenn man die Goldpreisentwicklung seit dem Ende des Goldstandards in den 70er Jahren betrachtet, lassen sich beträchtliche Preisschwankungen feststellen. Anders als bei einem Investment in Aktien, in Staatsanleihen oder anderen festverzinslichen Anlagen haben Sie jedoch bei Gold die Garantie, dass Sie niemals einen Totalverlust erleiden werden. 

Diese Garantie ist kein von irgendeiner Person oder Institution gegebenes Versprechen, sondern erklärt sich durch die allgemeine Wertakzeptanz des Goldes selbst. Diese wird auch als inhärenter oder innerer Wert des Edelmetalls bezeichnet. Die Wertakzeptanz hat sich in zweieinhalb Jahrtausenden ausgebildet und kann als eine Konstante der menschlichen Zivilisation gelten. 

Nach jedem Preisverfall kommt früher oder später wieder ein Preisanstieg und zwar sicher. Sie können im Mindestfall mit einer langfristigen Wertstabilität Ihres Goldbesitzes rechnen. Wenn Sie Gold grundsätzlich nur nach einem kräftigen Kursrückgang kaufen, werden Sie aller Voraussicht nach sogar eine attraktive Rendite erzielen. 

Bitcoin vs. Gold

Der Bitcoin wird oft als das neue Gold angesehen. Tatsächlich könnte der Unterschied aber nicht größer sein. Der Bitcoin ist eine hochspekulative Form der Geldanlage, die traumhafte Gewinne, aber im Gegenzug auch vernichtende Verluste bescheren kann. Er teilt lediglich die Eigenschaft mit Gold, dass er nicht beliebig vermehrbar ist. Tatsächlich ist der Bitcoin hier sogar noch klarer, weil Gold nach wie vor gefördert wird, sich also sehr langsam in der Menge erhöht, während die Menge aller Bitcoins definitiv auf 21 Millionen begrenzt ist. 

Diese strikte Begrenzung sorgt in den Zeiten des Interesses für extreme Kursausschläge nach oben und in Zeiten fallenden Interesses für nicht minder extreme Kursausschläge nach unten. Anders als bei Gold gibt es aber beim Bitcoin keinerlei Garantie, dass es nach einem Kursrückgang wieder zu einer Erholung des Preises kommt. Es genügt, wenn eine andere Kryptowährung den Bitcoin als Darling der Spekulanten ablöst. 

Hier zeigt sich auch, dass die prinzipielle Begrenztheit zwar auf den Bitcoin selbst zutrifft, nicht aber auf Kryptowährungen an sich. Diese lassen sich insgesamt ebenso nach Belieben vermehren wie das Geld von Notenbanken. Der wichtigste Unterschied zwischen Gold und Bitcoin ist aber die in der Tradition und Kulturgeschichte verankerte Werthaftigkeit. Gold besitzt sie im hohen Maße und dem Bitcoin fehlt sie vollständig. 

Die extreme Volatilität von Bitcoin und Co. wirft auch die Frage auf, ob die Bezeichnung „Kryptowährung“ überhaupt angemessen ist. Eine Währung muss ein Mindestmaß an Stabilität aufweisen, sonst ist sie als Zahlungsmittel, Wertspeicher und Verrechnungseinheit unbrauchbar und damit per Definition eigentlich gar keine Währung. Gerade diese Eigenschaft fehlt den „Kryptowährungen“ komplett, was ja gerade ihren Reiz aus Sicht spekulativer Anleger ausmacht. 

Wichtig für Goldanleger: Echtes Anlagegold kaufen

Wer sich für den Kauf von Gold entschieden hat, steht vor der Frage der Produktauswahl. Der Markt ist mit einer unüberschaubaren Menge an Goldmünzen und Goldbarren überschwemmt. Viele davon sind gemessen am tatsächlichen Goldwert mit enormen Aufgeldern versehen, insbesondere Sammlerstücke. Deshalb empfiehlt es sich, auf die etablierten Klassiker zu setzen, die mit einem akzeptablen Aufgeld angeboten werden. Der absolute Klassiker sind 1 oz Goldbarren bzw. Goldanlagemünzen. Er hat die höchste Fungibilität aller Goldbarren und besitzt ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis. Wer sich eine Alternative zum bestehenden Zahlungsmittel „Euro“ aufbauen möchte, wird im 1 g, 2 g oder 5 g Bereich fündig. Hier ist mit einem größeren Aufgeld zu rechnen, welches jedoch durch eine erhöhte Flexibilität ausgeglichen wird.

Für größere Depots kommen auch größere Einheiten wie 100g, 250 g oder 500 g in Frage. Kilobarren haben zwar ein sehr geringes Aufgeld, sind aber wenig fungibel. Von ihnen ist also eher abzuraten. Als Hersteller empfehlen sich die etablierten Größen der Branche aus Deutschland und Europa wie Heraeus, Umicore oder Valcambi. 

Mehr über Gold für die Geldanlage erfahren!

Wenn Sie mehr über Gold für die Geldanlage erfahren möchten, empfiehlt sich ein neu erschienenes Buch von Ronny Wagner aus dem Finanzbuchverlag mit dem Titel „Vom Goldboom profitieren: Rettungsanker seit Jahrtausenden – Die einfachste Geldanlage der Welt“. Hier erfahren Sie in kompakter und übersichtlicher Weise alle relevanten Fakten vom Preisfindungsmechanismus über Anlagestrategien bis hin zur Lagerung.

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