Die goldene Konstante

Die goldene Konstante

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Papiergeld kehrt früher oder später immer zu seinem inneren Wert, welcher Null ist, zurück. Dann muss der Goldpreis zwangsweise in dieser immer kleiner werdenden Papierrecheneinheit (Euro, USD etc.) früher oder später gegen unendlich steigen. Diesen Vorgang nennt man Hyperinflation. Die Kaufkraft einer Unze Gold bleibt, unabhängig vom Wertverfall der Papiergeldwährungen, langfristig konstant. Der amerikanische Geschäftsmann, Verleger und Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Forbes Magazine“ hat es treffend beschrieben: „Gold ist eine Konstante. Es ist wie der Nordstern.“ 

Den fortschreitenden Wertverfall der Papiergeldwährung „Euro“ zeigt das im Bild gezeigte Beispiel besonders beeindruckend. Für eine Unze Krügerrand (31,1 Gramm Feingold) musste ein Anleger zum Zeitpunkt der Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung 300 Euro bezahlen. Zum heutigen Zeitpunkt kostet die gleiche Münze „Krügerrand“ 1.600 Euro.

Betrachtet man die Unze Gold als Konstante, dann zeigt dieses Beispiel sehr deutlich den Wertverlust des Euro in den letzten 22 Jahren. Ein Anleger muss heute die fünffache Menge an Papiergeld aufwenden, um eine Unze Krügerrand zu erwerben. Das sind ca. 8 Prozent Kaufkraftverlust pro Jahr des Euro gegenüber Gold. Schreitet diese Entwertung des Papiergeldes weiter voran, ist es eine mathematische Gesetzmäßigkeit, dass der Euro zu seinem inneren Wert, welcher Null ist, bald zurückkehrt. Aufzuhalten wäre diese Entwicklung dadurch, die umlaufende Geldmenge drastisch zu reduzieren.

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