Gold hat etwas Handfestes und Ehrliches

Gold hat etwas Handfestes und Ehrliches

Gold ist ein besonderes Objekt. Dabei scheinen der Boom und Erfolg dieser jahrtausendealten Anlageform wie aus der Zeit gefallen. Doch in der Ära von »innovativen Finanzprodukten« und Derivaten – zumal digital gehandelt und oft nicht mal von Finanzprofis verstanden – bedient das höchst analoge Edelmetall auch das Bedürfnis nach etwas Handfestem und Ehrlichem. Es ist ein erhebender Augenblick, wenn man Gold in den Händen hält; erst recht beim ersten Mal. Man wiegt und dreht es und lässt es im Schein des Lichts glänzen. Dutzende rationale Argumente sprechen ohnehin für Gold. Spätestens aber in diesem Moment meldet sich das Bauchgefühl. Man wird zum Fan und schmilzt – anders als das Edelmetall selbst – dahin. 

Ein Blick in die Zeitungsnachrichten über Krisen, Chaos, Konflikte, Pandemien, Cyberattacken, Unsicherheitsfaktoren und Milliarden-Neuverschuldungen verstärkt dann noch den Drang, seinen Besitz mit einem festen Anker festzuzurren. Natürlich ist Gold nicht die Lösung für alles, aber ein bedeutsamer Teil der Vermögenssicherung. Es ist auch ein Beitrag zur Unabhängigkeit von einer Währung und vom Staat, dem viele nicht mehr (blind) vertrauen wollen. Gold hilft bei der finanziellen und damit persönlichen Unabhängigkeit! Dabei ist der Wert des Goldes über Jahrtausende hinweg konstant. Was einen Ausblick anbelangt, so sollte ich mich als Anhänger der Theorie der »Schwarzen Schwäne« wohl etwas zurückhalten. Wir können nicht in die Zukunft schauen, Ereignisse konkret voraussehen oder ausschließen. Doch es spricht viel dafür – gerade aus aktueller Sicht –, dass Gold auch die nächsten Jahrtausende überdauern wird. Dann profitieren künftige Generationen von Ihren heutigen Entscheidungen – und Sie sorgen für ein goldenes Vermächtnis.

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