Drastischer Wirtschaftsabsturz – Enormer Schuldenberg und Inflationsgefahr

Drastischer Wirtschaftsabsturz – Enormer Schuldenberg und Inflationsgefahr

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Spätestens seit der Coronakrise scheint es normal zu sein, dass der Staat mehrere Hundert Milliarden Euro Schulden gemacht hat. Zwar mag dies aufgrund der speziellen Situation notwendig sein, aber dennoch haben solche Prozesse extrem negative Auswirkungen. Aktuell warnen zahlreiche Experten vor einem enormen Wirtschaftsabsturz, der auch dadurch zu begründen ist, dass die bestehenden Schulden in Deutschland faktisch nicht zurückgezahlt wurden, sondern stattdessen in Crashs und Währungsreformen „vernichtet“ wurden.

IWF spricht von einer historischen Krise

Aktuell spricht der Internationale Währungsfonds (IWF) davon, dass es bereits jetzt eine historische Wirtschaftskrise gäbe, die sich zukünftig noch verschärfen dürfte. Dies belegen einige aktuellen Zahlen, insbesondere aus den verschiedenen Ländern, die sich auf die Entwicklung der Wirtschaft beziehen. Bei nahezu allen wichtigen Industrienationen ist ein deutlicher Wirtschaftsabschwung im 2. Quartal festzustellen, wie zum Beispiel:

  • Vereinigte Staaten: -9,5 % (im Vergleich zum Vorjahr)
  • Deutschland: -11,7 %
  • Frankreich: -19 %
  • Italien: -17,3 %
  • Spanien: -22 %

In der Eurozone beträgt der Wirtschaftsrückgang im 2. Quartal durchschnittlich 15 Prozent, was ein historisch negativer Wert ist. Selbst Schweden, das verhältnismäßig ohne größere Einschränkungen durch die bisherige Coronakrise gekommen ist, verzeichnet einen Rückgang der Wirtschaft um über acht Prozent.

Enormer Schuldenberg weltweit

Begleitet von der extrem negativen Entwicklung der Wirtschaft ist ein enormer Schuldenberg, der sich mittlerweile rund um den Globus angehäuft hat. Aufgrund der Coronakrise und den damit in zahlreichen Ländern verbundenen Lockdowns wurden schlichtweg etwa 15 Prozent der globalen Wirtschaft einfach vernichtet. Der Schuldenberg hat sich im 1. Quartal dieses Jahres mittlerweile rund um den Globus auf enorme 258 Billionen Dollar angehäuft. 

Dies entspricht nicht weniger als über 300 Prozent des gesamten globalen Sozialproduktes. Im 2. Quartal fielen die Zahlen sogar noch negativer aus, sodass sich – übrigens schon vor der Coronakrise – ein immer größerer Schuldenberg angehäuft hat. Experten sind sich sicher, dass die aktuelle Krise und die damit verbundenen Schulden ein nicht gekanntes Ausmaß haben und sogar die bisherigen Höhepunkte im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise aus dem Jahr 2008 deutlich übertreffen.

Zeitliches Zurückzahlen der aufgenommenen Schulden faktisch unmöglich

Die Schuldensituation ist – auch in Deutschland – schon erschreckend genug. Hinzu kommt, dass die enorm geschwächte Wirtschaft es nahezu unmöglich macht, dass der Staat die aufgenommenen Schulden in absehbarer Zeit auch nur ansatzweise zurückzahlen kann. Stattdessen gibt es mehrere Szenarien, wie die eigentliche Beseitigung eines größeren Anteils der Schulden stattfinden könnte, insbesondere:

  • Crash an den Finanz- und Anleihemärkten
  • Staatsbankrotte
  • Unternehmenspleiten
  • Handelskriege
  • Erhebliche Inflation

Diese möglichen Szenarien sind es, die nicht nur von Pessimisten aufgrund der Schuldenlage als realistisch eingeschätzt werden. Vor allem die Inflationsängste steigen, nicht ohne Grund. So paradox es klingt: Eine kräftige Inflation wäre eine Möglichkeit, die Schuldenlast deutlich zu reduzieren. Würden sich beispielsweise die Verbraucherpreise innerhalb der nächsten Jahre um 100 Prozent erhöhen, würde dies dazu führen, dass sich die Schuldenlast um 50 Prozent reduziert. Der Nachteil ist jedoch, dass sich – sowohl Verbraucher als auch Unternehmen – deutlich höhere Preise nicht leisten könnten. Daher würde es vermutlich zu zahlreichen Privatinsolvenzen, Unternehmenspleiten oder sogar Staatsbankrotten kommen.

Geldentwertung durch Inflation und weiterhin niedrige Zinsen

Zwei Dinge scheinen in der aktuellen Situation für die Zukunft nahezu sicher zu sein. Zum einen wird sich der Schuldenberg anhäufen und die Inflationsrate dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen, sodass es zu einer weiteren Geldentwertung kommen könnte. Unterstützt wird dies durch die expansive Geldpolitik der EZB, die den Markt faktisch schon seit Jahren mit billigem Geld überschwemmt. Zum anderen werden die Leitzinsen voraussichtlich noch auf viele Jahre auf dem aktuell extrem niedrigen Niveau verharren, denn im Zuge einer Rezession werden die Zinsen sicherlich nicht angehoben. 

Für Anleger bedeutet das, dass sie beispielsweise auf ihren Spar-, Festgeld- und Tagesgeldkonten vermutlich auf viele Jahre hinweg weiterhin nur mickrige Zinsen erhalten werden. Die Börse ist für immer mehr Menschen ebenfalls keine Alternative für ein Investment, insbesondere nicht aufgrund der drohenden Pleiten von Unternehmen und vielleicht sogar Staaten. Daher sind sowohl zahlreiche Staatsanleihen, Unternehmensanleihen als auch Aktien mit einem hohen Risiko verbunden. Das nahezu einzige Investment, welches aktuell als krisensicher und inflationsgeschützt gilt, ist die Anlage in Gold.

Physische Anlage in Edelmetalle als beste Lösung?

Aufgrund der zuvor beschriebenen Situation, nämlich des enormen Schuldenberges, der zu erwartenden deutlichen Inflation sowie den befürchteten Unternehmens- und sogar Staatspleiten gibt es nur noch sehr wenige relativ sichere Anlageformen, da im Grunde nur Sachwerte zumindest einen Inflationsschutz und eine gewisse Krisensicherheit sich besitzen. Allen voran sind Edelmetalle zu nennen, die schon seit Jahrhunderten als typische Krisenwährung gelten.

Dass dies auch für die Neuzeit gilt, zeigt derzeit eindrucksvoll ein Blick auf den Goldpreis. Seit Beginn des Jahres ist die Feinunze Gold um über 35 Prozent im Wert gestiegen. Da jedoch zahlreiche Investments in Edelmetalle auf indirekte Weise erfolgen, beispielsweise mittels Fonds oder Aktien, wäre dort wiederum ein Inflationsschutz in der Form nicht vorhanden. Daher empfehlen immer mehr Fachleute, sich bei einem geplanten Investment in Edelmetalle für eine direkte und somit physische Anlage in Gold zu oder Silber zu entscheiden.

Noble Metal Factory als erfahrener Edelmetallhändler

Einer der besten Wege, um physisch in Edelmetalle zu investieren, ist der Kauf von Barren bei einem erfahrenen und seriösen Edelmetallhändler wie Noble Metal Factory. Die NMF OHG ist in Deutschland ansässig und bietet Kunden sowohl den Kauf als auch den Verkauf von Gold, Silber, Palladium und Platin an. Damit nicht genug: NMF kümmert sich zudem auf Wunsch der Kunden um die Lagerung der Bestände, sodass der Anleger nicht das Risiko der Eigenverwahrung tragen muss. 

Trotzdem haben die Eigentümer der Bestände jederzeit die Möglichkeit, sich diese ausliefern oder über NMF verkaufen zu lassen. Wer als Anleger also das Beste aus der aktuellen und zukünftigen Wirtschaftskrise mit seinem Vermögen machen möchte, der entscheidet sich für inflationsgeschützte und wertstabile Edelmetalle, die in der aktuellen Situation eine sehr gute Anlageform darstellen.

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